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U23-Auswahl aus Brasilien ringt die Schweiz in drei Sätzen nieder

 
Montreux, Schweiz. 04. Juni 2016. Das erste Spiel des Tages bestritten das Heimteam aus der Schweiz und das junge U23-Team aus Brasilien. Mit 17 Punkten von Rosamaria gewann das favorisierte Brasilien in ihrem letzten Auftritt an den Montreux Volley Masters (25-6, 25-18, 25-21). Dabei konnte die Heimmannschaft im zweiten und dritten Satz mit einigen Lichtblicken für einen versöhnenden Abschluss sorgen.

Der heutige Tag war gleichzeitig die letzte Gelegenheit für beide Teams sich nochmals dem Publikum zu zeigen. Die Mannschaft um Trainer Timo Lippuner schloss die Gruppe B ohne Satzgewinn auf dem letzten Platz ab, während die Brasilianerinnen, dank einer tollen Leistung im Abschlussspiel gegen Belgien, die Gruppe A auf dem dritten Platz abschloss.

Innert kürzester Zeit führte das Team aus Südamerika den ersten Satz mit 11-2 an. Auf der anderen Seite konnten die Schweizerinnen aufgrund einer hohen Fehlerquote nicht mithalten. Der weitere Verlauf des Startsatzes ging so weiter und die talentierte Mannschaft aus Brasilien dominierte weiterhin. Nach einer Viertelstunde schlossen sie den Satz mit 25-6 ab.

Der zweite Satz ging in selber Manier weiter. Das Team von Trainer Wagner baute eine kleine Führung auf, aber der Viertplatzierte aus der Gruppe B hielt nun besser mit, auch dank der Unterstützung der angereisten Fans. Selbst das Niveau der Ballwechsel stieg rasant an und die Stimmung in Halle motivierte die Teams immer mehr. Der Klassenunterschied aus dem Startsatz konnte man den Mannschaften nicht mehr ansehen, da der Spielstand, bei einem Zwischenstand von 17-14 für die U23-Auswahl, jederzeit hätte kippen können. Die Jungmannschaft des Heimteams der Olympischen Spiele in Rio verwaltete ihren Vorsprung und brachte den Satz mit 25-18 ins Trockene.

Mit einer geringeren Fehlerquote im zweiten Satz versuchte die Mannschaft in Rot diese Leistung auch im nächsten Satz zu präsentieren. Sie hielten nun in der Tat besser mit, sodass sie sogar eine kleine Führung von 13-11 erkämpfen konnten.Die Stimmung und Emotionen in der fast vollen Halle waren überragend. Beide Seiten kämpften erbittert um jeden Punkt und die Schweiz spielte nicht nur mit, sondern dirigierte auch das Spielgeschehen bis zum Punktestand von 19-18. Aber angeführt von einer stark aufspielenden Rosamaria konnte das U23-Team den Satz noch drehen und konnte das Heimteam mit einem Dreisatzsieg noch niederringen.

Somit verabschieden sich beide Teams aus dem Turnier. Leider reichte es für die Schweiz zu keinem Satzgewinn am diesjährigen Event, während das Team aus Südamerika in den abschliessenden zwei Spielen noch einmal überzeugen konnte.

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